Tag Archiv für Vereinfachung

„Auszeiten sind Anderszeiten: Sich bewusst FreiRäume schaffen!

Auch die Pause gehört zum Rhythmus.“ (Stefan Zweig)

August und September sind für viele Menschen die wichtigsten Ferienmonate. In manchen Ländern – beispielsweise Italien – ist im August gar eine ganze Nation auf großer Siesta. Wenn Sie „die schönsten Wochen des Jahres“ nicht (nur) an irgendeinem Strand oder auf Städte-Exkursionen verbringen (wollen), lade ich Sie ein:

Zu (ent)spannenden Expeditionen in Ihrem ganz alltäglichen (Business)Leben. Um sich neue FreiRäume zu gestalten, die über die eigentliche „AndersZeit“ hinaus Wirkung entfalten werden.

Es geht darum, Kontrapunkte zu dem oft eng getakteten Alltag zu setzen, den wir auch als selbständige UnternehmerInnen als „Hamsterrad“ empfinden können. Da scheint es mit der Selbstbestimmung nicht weit her, mit all den „muss“, „müsste“ und „sollte“-Paketen, die wir wahlweise vor uns her schieben oder hinter uns her ziehen. Und die uns, bei langen Transportwegen – um mal im Bild zu bleiben – gefühlsmäßig wie Blei am Hals hängen, die Luft nehmen, nicht mehr wirklich voranbringen oder auch zur Ruhe kommen lassen. Manchmal sind es große, noch öffter viele kleine Pakete, die die Räume (zu) eng machen für ein lustvolles Unternehmen.

Und wir sind doch UnternehmerInnen – und nicht UnterlasserInnen :-)


1. Expedition: Einladung zu „Leuchtturm-Tagen“!

Sie haben es sicher schon einmal real erlebt: Von einem Berggipfel oder hohen Gebäude auf das bunte Treiben hinunter zu blicken, verändert zwangsläufig die Gesamtschau. Wenn wir nicht mehr scheinbar verworrenes Teil inmitten des Spiels sind, sondern räumlich Abstand schaffen, gewinnen wir notwendige Distanz sowie Überblick gleichermaßen.

Als Münchnerin habe ich mit dem Olympiaturm oder den Bergen des Umlandes ja tatsächlich gute „Aussichtsplattformen“. Genauso gut kann aber das Stadtleben – nicht nur für sogenannte „Land-Eier“ :-) – oder ein Museumsbesuch funktionieren. Es ist auch wunderbar, in die Natur raus zu gehen!
Wichtig ist nur: Anders als üblich. Und Sie fühlen sich wohl dabei!

Ihre Begleiter: Ein Notizbuch mit vielen leeren Seiten (idealerweise blanko, also ohne Linien oder Karos) sowie schöne, verschiedenfarbige Stifte. Lassen Sie Ihren Gedanken freien Lauf. Spüren Sie ihnen nach.
Es gibt keinerlei im üblichen Sinne zu bewertendes Ergebnis, das Sie vorweisen müssen – weder für sich selbst, noch für jemand anders!

Was immer Ihnen an Gedanken, Ideen oder Bildern erscheint, notieren bzw. skizzieren Sie es. Allerdings kommt in der Nachbetrachtung so manch Spannendes zum Vorschein.

Wiederholen Sie Ihre offenen „Leuchtturm-Tage“ sooft Sie Lust darauf haben!
Sie können sie später auch gezielter zum Themen-Tagen machen: Also mit einer bestimmten Fragestellung aussteigen! Beispielsweise auch wie nachfolgend beschrieben.


2. Expedition: Einladung zur „Vollendung“!

Haben Sie auf Ihren ersten offenen „Leuchtturm-Tagen“ Spielfelder entdeckt, in denen es darum geht, eine Reihe von Dingen zum guten Abschluss zu bringen? Also den Kreis zu schließen! Sei es eine Steuererklärung oder die Ablage.
Oder ein klärendes Gespräch. Oder, oder, oder …!
Anstatt weiterhin Selbst-Entschuldigungen für den Aufschub zu (er)finden: nehmen Sie sich bewusst „Vollendungs-Zeiten“.

Gehen Sie eine Aufgabe nach der anderen fokussiert und konzentriert an. Und hören Sie erst auf, wenn ein Thema nach dem anderen tatsächlich beendet ist. Wo nötig, nehmen Sie bitte fachliche bzw. kräfte-mäßige Unterstützung in Anspruch!

Als motivierendes Dankeschön belohnen sich selbst genüsslich nach jeder vollendeten Aufgabe!
Ziel dieser (in der Regel mehrtägigen) Expedition ist es, die „energetische Rohrverstopfung“ zu lösen.
Und ganz praktisch darum, JETZT zu tun, was (über)fällig ist.

 

3. Expedition: Einladung zum „Abschied“!

Hör auf zu reiten, das Pferd ist tot!“ – sagt ein indianisches Sprichwort, das es launig auf den Punkt bringt. Manchmal ist eine „Leuchtturm“-Erkenntnis: Die Kanäle sind so verstopft, weil wir etwas am Leben halten, dass seine beste Zeit schon hinter sich hat (manchmal auch nie wirklich hatte?). Sozusagen eine Existenz auf der „Reste-Rampe“ führt. Da wir es aber nach wie vor mit Energie (in Zeit, Aufmerksamkeit und/oder Geld) versorgen, die allerdings keinen befähigenden Ertrag schöpft, auf längere Sicht ein im wörtlichen Sinne erschöpfendes Investment.

Dazu gehören auch Business-Angebote, die nur noch auf dem Papier stehen. Aber „eigentlich“ nicht mehr gebucht werden. Vielleicht, weil sie Ihnen (nicht mehr) entsprechen? Möglicherweise haben Sie nur daran festgehalten, bis „etwas Besseres“ nachkommt? Welch schwieriges und zumeist endloses Unterfangen: Weil jeder Wandel mit dem Loslassen beginnt, mit dem Platz schaffen für das Neue. Auch, oder gerade, wenn dies noch kein „Gesicht“ hat.

Aber, wie sollten Sie es auch erkennen, wenn Sie so mit der „Reste-Rampe“ beschäftigt sind …

 

4. Expedition: Einladung zum „Querpass“!

In dem wir an ungewöhnlichen Orten oder in anderen Spielfeldern unterwegs sind, entdecken wir oft unver-mutet Zugänge und Einsichten zu naheliegenden Lösungen. Vielleicht auch zu neuen Business-Angeboten.

So erlebte ich es vor vielen Jahren selbst: Weil ich erstens auf meinen Erkundungs-Wanderungen in den Garchinger Isarauen durch Naturbeobachtung und das Laufen an sich nicht nur viel Spaß und Erholung, sondern auch zahlreiche frische Ideen gewann, und zweitens keine eigenen Praxisräume hatte, war ich auch mit einigen Clientinnen unterwegs auf „Schuster’s Rappen“.

Et voilà: Es entstand „WALKing-ABOUT“ – der etwas andere BeratungsWeg!
Und im Laufe der Zeit noch einige neue Angebote mehr, so dass ich mittlerweile kaum noch in geschlossenen Räumen arbeite :-)

 

5. Expedition: Einladung zu „Spielstunden“!

Früh morgens aufstehen. Sich dann treiben lassen, von einer Beschäftigung zur nächsten. Sich Tagträumereien hingeben. Genießen, was gerade ist: Wer Kinder hat, oder ein gutes Erinnerungsvermögen, weiss wovon ich spreche. Gönnen auch Sie sich als „Große“ in Ihrer AndersZeit einen ganz Tag lang wieder Spielstunden, in denen nichts Sinnvolles geschehen „MUSS“!

In denen Sie einfach von früh bis spät mit dem fließen, worauf Sie spontan Lust haben. Und: Vielleicht erleben Sie dann auch wieder, wie lang so ein Tag sein kann :-)

 

6. Expedition: Einladung zum persönlichen „Kraftplatz“!

Kreieren Sie sich einen Platz in Ihren eigenen vier Wänden als Haus-Altar. Dabei gilt es keine äußere Form zu erfüllen, sondern Ihrer intuitiven Gestaltungsfreude zu folgen. Das heisst, Sie wählen das passenden Tischchen, Schränkchen oder Regal, reinigen es gründlich und dekorieren es liebevoll mit Gegenständen, die Sie und das, was Sie lieben, repräsentieren. Vielleicht sind es Muscheln oder Steine, die Sie von Reisen mitgebracht haben. Fotos von besonderen Orten, Herzensmenschen, von sich selbst. Schöne Spiegel. Ermutigende Zitate. Kerzen oder Räucherstäbchen-Halter. Folgen Sie Ihrem Herzen.

Wichtig ist nur: Alles, was Sie auf Ihrem Haus-Altar platzieren, spendet Ihnen Freude und Kraft, zaubert Ihnen stets auf’s Neue ein Lächeln ins Gesicht!

Mein magischer Moment: Ich entdeckte dabei (wieder), wie viele Steine ich von allen möglichen Reisen und Wanderungen mitgebracht hatte. Und zwar seit Kindesbeinen an! Dies floss dann auch in die Neugestaltung meiner Website ein … :-)

Gönnen Sie sich nun täglich Ihr ganz persönliches Ritual zu TagesBeginn und TagesEnde, um durchzuatmen und innezuhalten. Wenn Sie wie ich Tagebuch-SchreiberIn sind, können Sie auch dies auch als Ritual in Ihre tägliche Gedenkzeit einbinden. Probieren Sie einfach spielerisch aus, was Sie wie stärkt: Es ist ja ganz exklusiv IHRE Zeit.

Übrigens: Ihr Haus-Altar ist auch ein guter Ort, um scheinbar Gegensätzliches miteinander zu arrangieren!
Gerade, wenn dies in der meßbaren Realität (noch) nicht gelungen scheint. So schaffen Sie bereits energetisch eine Einheit und laden Möglichkeiten zur äußeren Umsetzung ein. Ich arbeite hier zudem unterstützend mit den „SIGNs“ – den Impulskarten von Jwala Gamper (mehr unter
www.sign.ag).

 

Zum guten Schluß noch eine launige Lese-Empfehlung:


„Auszeit! Der Perlinger-Weg ins Glück.“

Kabarettistin und Schauspielerin, Musikerin und Sängerin, Autorin – Sissi Perlinger ist ein Gesamtkunstwerk! Von wie viel Tiefe die scheinbar mühelose Leichtigkeit und ihr frecher Wortwitz getragen sind, offenbar sich in diesem wunderbaren Buch: Das sie natürlich auch auf die Bühne bringt!

Die aktuellen Termine erfahren Sie unter www.sissi-perlinger.de
Ihr Buch ist erschienen im Südwest-Verlag unter ISBN 978-3-517-08624-8.
Weitere Informationen unter
www.suedwest-verlag.de

Positionierung: Von der Freiheit der Wahl!

Um eines vorweg zu nehmen: Wir können uns eigentlich nicht nicht positionieren. Ob wir eindeutig einen Standpunkt „pro“ oder „contra“ einnehmen oder uns „alle Möglichkeiten offen halten“ – es ist immer ein Statement, das wir damit abgeben. Eines, mit dem wir uns in ein bestimmtes energetisches Fahrwasser begeben, in unserer Selbstwahrnehmung. Und eines, nach dem uns unsere Mitmenschen künftig verorten.

Eine Positionierung ist also eine Orientierungshilfe. Der Andere weiß, wofür ich stehe. Was er von mir erwarten, bekommen kann. Zu welchen Voraussetzungen. In welcher Art. Zu welcher Zeit. In der stetig wachsenden Informationsflut und ungeheuren Angebotsvielfalt ist mein eindeutiges und gehaltvolles Statement also ein echtes Geschenk für meine Mitmenschen.

Grund genug, sich vor allem als Selbständige/r klar, eindeutig und anziehend zu präsentieren! 

Warum tun sich viele Menschen so schwer mit einer bewusst gesetzten Positionierung?

Sich selbst im unternehmerischen/beruflichen Kontext als „Produkt“ zu betrachten, das einen „Nutzen“ für andere hat, widerstrebt uns. Diese funktionale Betrachtungsweise erscheint zu unmenschlich. Besonders im Heilwesen und anderen, sehr persönlichen Dienstleistungen treffe ich auf diese (blockierende) Sichtweise. Was sich dann häufig als Flut von Methoden und Einzel-Angeboten bei gleichzeitigem Mangel auf dem Konto ausdrückt.

Meine Erfahrung aus über 19 Beratungsjahren: Die wenigsten Menschen nehmen sich als „Gesamt-Kunstwerk“ wahr: Haben also ihre Lebensgeschichte mit allen Aspekten – schulischen und fachlichen Ausbildungen, naturgegebenen Talenten, erworbenen Fähigkeiten und Erfahrungen, Wertigkeiten, Beziehungsnetzen – betrachtet. Darauf sind wir nicht „geeicht“.
Und noch seltener bringen wir die Vielfalt einer Biographie selbst-wertschätzend in Zusammenhang – und erkennen unseren „roten Faden“. Stattdessen sehen wir uns als defizitäre Wesen, die scheinbar nichts wirklich so perfekt können oder wissen, dass es kurz und knackig auf einer Visitenkarte stehen darf.

Aber, an welchen – und vor allem an wessen Maßstäben messen wir uns?

 

Wer bin ich? Und wenn ja, wieviele?“
Richard David Precht brachte es im Titel seines Bestsellers mit wenigen, höchst launigen Worten auf den Punkt: Genau das sind die ersten Kernfragen der Positionierung. Im alltäglichen Leben ebenso wie im selbst-unternehmerischen Sein. Ganz nebenbei sind Buch und Autor ein echtes Paradebeispiel für unser Thema!

Als LebensunternehmerIn die eigenen Antworten zu entdecken, ist eine spannende und intensive Reise. Dabei dürfen Sie alle Stationen Ihres Entwicklungsweges nachzeichnen, ihnen nachspüren, Zusammenhänge erkennen, Lernaufgaben annehmen, Widersprüche auflösen und Vergangenes würdigend abschließen. Schritt für Schritt. Sie lenken die Aufmerksamkeit von Außen nach Innen – mehr und mehr auf die Aspekte und Bereiche, die heute Ihren Mittelpunkt bilden, sozusagen Ihre Essenz.
Daraus wiederum erwachsen die Geschäftsideen, die IHNEN wahrhaft entsprechen.

Ihre Einzigartigkeit ist der Schlüssel.
Und: sie ist nichts aufgesetztes, nichts künstlich geschaffenes! Sie SIND ebenso einzigartig, ein Unikat, wie jedes Wesen auf diesem Planeten. Und genau diese Einzigartigkeit dürfen Sie leben!!! Ihren Beitrag zum großen Ganzen bitte auch im unternehmerischen Kontext mutig ausdrücken. Das ist es, was wir später als authentische Vermarktung bezeichnen.
Doch zurück zur Positionierung.

Die Entdeckungsreise beginnt auf Ihrer „Biographischen Landkarte©“.
Auf dieser zeigt auch sehr schnell, zu welchen Menschen (oder anderen Wesen) sie eine besondere Beziehung hatten/haben und worin sie bestand. Auf ihr können Sie nachvollziehen, in welchen Umfeldern und in welchen Situationen Sie bevorzugt auf welche Weise agiert haben. Worin also Ihr jeweiliger Beitrag zum Gesamten bestand.

Was hat die Welt davon, dass es mich gibt?
Sie ahnen es: Jetzt geht es schon um die sogenannten „Zielgruppen“ – und es entstehen sich auch bereits sogenannte „Lösungen“. Denn, wir Menschen kaufen keine Produkte oder Dienste, sondern Lösungen für Probleme, die unser Leben erleichtern und/oder bereichern sollen. Unsere künftigen KundInnen müssen folglich also „Problem-InhaberInnen“ sein, um von unseren Lösungen zu profitieren, nicht wahr? Anderenfalls haben wir nichts voneinander: Daran ändert auch die knackigste Verkaufsoffensive nichts! 

Ein Bekenntnis zu mir selbst ist die Basis.
Alles, was ich als LebensUnternehmerIn offeriere, darf und muss aus mir selbst heraus entstehen. Aufgeladen sein mit meiner Neugier, Kraft und Leidenschaft. Nur dann kann ich auch Andere mit meinem unternehmerischen Sein und Tun begeistern. Und Andere können wirklich mit mir in Resonanz gehen. Weil wir auf der gleichen Frequenz, dem gleichen Kanal senden und empfangen. Ergo, eine leichte Geschäftsbeziehung aufbauen können.

Ich nenne dies eine „Energetische Positionierung©“.

In welchem Kontext sich diese noch auswirkt?
Mehr dazu am kommenden Sonntag – den 29. September 2013 …