Tag Archiv für Resonanzprinzip

„Auf neuen Wegen in der Lebensmitte: zurück zu mir Selbst!

„Meinen Traum zu leben,
das ist kein Zustand, den ich erreicht habe –
es ist eine Reise, die andauert!“

So poetisch beschreit Paulo Coelho seinen Umgang mit seiner Vision, seinen Zielen.

Dabei können Ziele etwas Wunderbares sein: Geben Sie mir doch auf meiner Lebensreise immer wieder Orientierung. Bewusst gesetzt, ausformuliert und visualisiert steuern sie meinen angemessenen Einsatz, leiten meine täglichen Aktivitäten in eine klare Richtung. Dann sind die großen und kleinen Ziele meine „HaltePunkte“: was ich geschafft habe, gibt mir Rück-Halt. Und zugleich navigiere ich mittels Zielen auf dem vor mir liegenden Weg.
Dieses, zugegebenermaßen, durchaus befriedigende Voranschreiten, ist uns vor allem im Business in Fleisch und Blut übergegangen. Und da vielfach äußerst hilfreich. Der Verstand freut sich über Greifbares!

Doch wenn sich die Dinge des Lebens nicht an Greifbares, Planbares halten? Wenn wir in verschiedenen LebensFeldern (vielleicht sogar parallel) neue Wege bereiten (müssen)? Ohne, dass wir jetzt schon wissen können, wohin die Reise geht? Weil sich zunächst aus einem Schritt der folgende erst ergibt?

Dann brauchen wir vor allem eine gute Anbindung zu unserer inneren FührungsKraft, die mehr mit dem Fühlen als mit rein verstandesorientierten Denken verknüpft ist, auch ‚Bauchhirn‘ genannt. Und es hilft enorm, sich auf das Reisen – also den Prozess des Wandels an sich einzulassen! Will heißen: auf das Leben. Es gilt, im Moment zu sein, den nächsten Atemzug zu tun, innezuhalten, den nächstmöglichen Schritt zu unternehmen – und immer wieder wahrzunehmen und mit dem zu gehen, was sich zeigt.

Genau das erlebe ich ganz praktisch, wenn ich in der Natur unterwegs bin, die für mich von frühen Kindesbeinen an zur KraftSpenderin wurde. Wie viele Lösungen zu Problemen und Fragen habe ich mir in fast fünf Jahrzehnten schon, im Wortsinne, er-laufen!

Wissend um diese Quelle, bin ich seit 2010 mit immer mehr Clientinnen und Clienten unterwegs im ‚Seminarraum Natur‘- beispielsweise auf einem „WALKingABOUT“. Sowohl in der Einzelbegleitung wie auch mit kleinen Gruppen stellt jede/r dann eine Frage, eine Situation in den inneren Fokus, auf die sich neue Sichtweisen finden dürfen.

Wenn wir im Seminarraum Natur arbeiten, kommen wir uns selbst in der Stille sehr schnell sehr nahe. Gewinnen aber andererseits auch eine heilsame Distanz zu unseren Themen, erhalten durch intuitive Naturbeobachtung wertvolle Impulse und Metaphern. Und so kann es geschehen,
– dass wir mehr Verständnis für gesunde Rhythmen erhalten,
– dass wir Zusammenhänge neu begreifen,
– dass uns eine frische Idee zufliegt,
– dass wir über eine unerwartete Möglichkeit stolpern,
– oder dass das Problem plötzlich keines mehr ist: es hat sich einfach ver-laufen!

Sie möchten gerne in meiner Begleitung auf den „WALKingABOUT“ gehen?
Dann sind hier die nächsten Optionen:
– „SeminarAuszeit“ in Westerham vom 6. bis 8. März 2014 – mehr unter www.das-geheimnis-ihres-erfolges.de,
– im „Rad des Wandels“ auf dem HeidePfad durch die Fröttmaninger Heide am 21. März von 6.00 bis 12.00 Uhr,
– oder: Jederzeit in der EinzelBegleitung- mehr unter www.pfad-der-inneren-heilerin.de

Machen wir uns also auf den Weg: um uns im Wandern zu wandeln!

 

Weniger bedeutet nicht, dass was fehlt: Es bedeutet, das Wesentliche wiederzuentdecken!

 

Das Geheimnis meines Glücks …

Ich kam am vergangenen Freitag erfüllt, aber auch ein wenig erschöpft von einem Workshop und wie häufig nach intensiver Beratungsarbeit hatte ich Lust auf etwas Herzhaftes. So machte ich am Hauptbahnhof spontan Station bei einer Fastfood-Kette.

Während ich noch auf mein Menü wartete, kam plötzlich ein Fragen-Trio bei mir an:
„Wie kann man nur so glücklich sein?
Wie machen Sie das? Verraten Sie mir Ihr Rezept?“

Sie können sich vorstellen, dass ich einigermaßen verblüfft aufschaute – und in die müden Augen der jungen Damen blickte, die mir gerade meine Bestellung auf dem Tablett anrichteten. Berührt, aber auch leicht irritiert zahlte ich und anwortete schließlich:

„Danke, dass Sie mir heute diese Fragen zum Geschenk machen – ich werde darüber nachdenken!“

Und das tat ich an diesem Wochenende bei einem WALKingABOUT in den Garchinger Isarauen – mit folgenden Erkenntnissen, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte:

Das Geheimnis meines ganz persönlichen Glücks ist es, 

  • dass ich meine Herausforderungen in den vergangenen zehn Jahren (Scheitern, Insolvenz, Pflege, Tod, ALGII-Bezug, Burnout) überstanden habe,
  • dass ich schlussendlich all dies in einem für mich sinnvollen Kontext verarbeiten und eingeordnen kann: und die Erlebnisse immer leichter als Ressource nutze,
  • dass ich nirgendwo anders sein will, als ich es im Moment bin: mit allen Sinnen,
  • dass ich selbst niemand anderes sein will, als ich es im Hier und Jetzt bin: nur so kann ich mein Potenzial er-leben – und es mit anderen Menschen teilen,
  • dass ich auch meine Grenzen er-kenne, sie mehr und mehr respektieren und liebevoll annehmen kann: es ist wie es ist,
  • dass ich immer besser weiß, welche Wachstums-Bedingungen ich brauche: und immer mutiger darin werde, sie mir zu kreieren – und sie einzufordern,
  • dass ich mich gut genug an dunklere Zeiten erinnere, um nicht übermütig oder maßlos zu werden,
  • dass ich verzichten kann, mein Ehrgeiz und mein Erwartungsdruck (selbst kreiert, wie nach und von Außen projeziert) mich nicht länger dominieren: ich mich um so mehr über die unerwarteteten „Geschenke des Lebens“ freuen kann – und sie von Herzen annehme!

Manchmal sind diese unerwartet wertvollen Geschenke eben Fragen, die uns innehalten lassen. Vielleicht mögen Sie meinen Impuls-Beitrag zum Anlass nehmen, Ihre eigenen Antworten neu zu entdecken …

Ein besonderes „Frage-Antwort“-Event ist das „LifeWorkCamp“ für Menschen, die gemeinsam Ideen für eine gesunde Lebens- und Arbeitskultur kreieren wollen: am 25. und 26. Oktober im Stuttgarter Literaturhaus – Sie können sich noch bis 22.10.2013 anmelden: www.lifeworkcamp.de!

Und beispielsweise dort mit mir über Glücks-Geheimnisse und mehr sinnieren: http://www.lifeworkcamp.de/profil/danielle-loehr-garching.html

Positionierung: Von der Freiheit der Wahl!

Um eines vorweg zu nehmen: Wir können uns eigentlich nicht nicht positionieren. Ob wir eindeutig einen Standpunkt „pro“ oder „contra“ einnehmen oder uns „alle Möglichkeiten offen halten“ – es ist immer ein Statement, das wir damit abgeben. Eines, mit dem wir uns in ein bestimmtes energetisches Fahrwasser begeben, in unserer Selbstwahrnehmung. Und eines, nach dem uns unsere Mitmenschen künftig verorten.

Eine Positionierung ist also eine Orientierungshilfe. Der Andere weiß, wofür ich stehe. Was er von mir erwarten, bekommen kann. Zu welchen Voraussetzungen. In welcher Art. Zu welcher Zeit. In der stetig wachsenden Informationsflut und ungeheuren Angebotsvielfalt ist mein eindeutiges und gehaltvolles Statement also ein echtes Geschenk für meine Mitmenschen.

Grund genug, sich vor allem als Selbständige/r klar, eindeutig und anziehend zu präsentieren! 

Warum tun sich viele Menschen so schwer mit einer bewusst gesetzten Positionierung?

Sich selbst im unternehmerischen/beruflichen Kontext als „Produkt“ zu betrachten, das einen „Nutzen“ für andere hat, widerstrebt uns. Diese funktionale Betrachtungsweise erscheint zu unmenschlich. Besonders im Heilwesen und anderen, sehr persönlichen Dienstleistungen treffe ich auf diese (blockierende) Sichtweise. Was sich dann häufig als Flut von Methoden und Einzel-Angeboten bei gleichzeitigem Mangel auf dem Konto ausdrückt.

Meine Erfahrung aus über 19 Beratungsjahren: Die wenigsten Menschen nehmen sich als „Gesamt-Kunstwerk“ wahr: Haben also ihre Lebensgeschichte mit allen Aspekten – schulischen und fachlichen Ausbildungen, naturgegebenen Talenten, erworbenen Fähigkeiten und Erfahrungen, Wertigkeiten, Beziehungsnetzen – betrachtet. Darauf sind wir nicht „geeicht“.
Und noch seltener bringen wir die Vielfalt einer Biographie selbst-wertschätzend in Zusammenhang – und erkennen unseren „roten Faden“. Stattdessen sehen wir uns als defizitäre Wesen, die scheinbar nichts wirklich so perfekt können oder wissen, dass es kurz und knackig auf einer Visitenkarte stehen darf.

Aber, an welchen – und vor allem an wessen Maßstäben messen wir uns?

 

Wer bin ich? Und wenn ja, wieviele?“
Richard David Precht brachte es im Titel seines Bestsellers mit wenigen, höchst launigen Worten auf den Punkt: Genau das sind die ersten Kernfragen der Positionierung. Im alltäglichen Leben ebenso wie im selbst-unternehmerischen Sein. Ganz nebenbei sind Buch und Autor ein echtes Paradebeispiel für unser Thema!

Als LebensunternehmerIn die eigenen Antworten zu entdecken, ist eine spannende und intensive Reise. Dabei dürfen Sie alle Stationen Ihres Entwicklungsweges nachzeichnen, ihnen nachspüren, Zusammenhänge erkennen, Lernaufgaben annehmen, Widersprüche auflösen und Vergangenes würdigend abschließen. Schritt für Schritt. Sie lenken die Aufmerksamkeit von Außen nach Innen – mehr und mehr auf die Aspekte und Bereiche, die heute Ihren Mittelpunkt bilden, sozusagen Ihre Essenz.
Daraus wiederum erwachsen die Geschäftsideen, die IHNEN wahrhaft entsprechen.

Ihre Einzigartigkeit ist der Schlüssel.
Und: sie ist nichts aufgesetztes, nichts künstlich geschaffenes! Sie SIND ebenso einzigartig, ein Unikat, wie jedes Wesen auf diesem Planeten. Und genau diese Einzigartigkeit dürfen Sie leben!!! Ihren Beitrag zum großen Ganzen bitte auch im unternehmerischen Kontext mutig ausdrücken. Das ist es, was wir später als authentische Vermarktung bezeichnen.
Doch zurück zur Positionierung.

Die Entdeckungsreise beginnt auf Ihrer „Biographischen Landkarte©“.
Auf dieser zeigt auch sehr schnell, zu welchen Menschen (oder anderen Wesen) sie eine besondere Beziehung hatten/haben und worin sie bestand. Auf ihr können Sie nachvollziehen, in welchen Umfeldern und in welchen Situationen Sie bevorzugt auf welche Weise agiert haben. Worin also Ihr jeweiliger Beitrag zum Gesamten bestand.

Was hat die Welt davon, dass es mich gibt?
Sie ahnen es: Jetzt geht es schon um die sogenannten „Zielgruppen“ – und es entstehen sich auch bereits sogenannte „Lösungen“. Denn, wir Menschen kaufen keine Produkte oder Dienste, sondern Lösungen für Probleme, die unser Leben erleichtern und/oder bereichern sollen. Unsere künftigen KundInnen müssen folglich also „Problem-InhaberInnen“ sein, um von unseren Lösungen zu profitieren, nicht wahr? Anderenfalls haben wir nichts voneinander: Daran ändert auch die knackigste Verkaufsoffensive nichts! 

Ein Bekenntnis zu mir selbst ist die Basis.
Alles, was ich als LebensUnternehmerIn offeriere, darf und muss aus mir selbst heraus entstehen. Aufgeladen sein mit meiner Neugier, Kraft und Leidenschaft. Nur dann kann ich auch Andere mit meinem unternehmerischen Sein und Tun begeistern. Und Andere können wirklich mit mir in Resonanz gehen. Weil wir auf der gleichen Frequenz, dem gleichen Kanal senden und empfangen. Ergo, eine leichte Geschäftsbeziehung aufbauen können.

Ich nenne dies eine „Energetische Positionierung©“.

In welchem Kontext sich diese noch auswirkt?
Mehr dazu am kommenden Sonntag – den 29. September 2013 …