Tag Archiv für Lebensunternehmertum

Bewusst anders erfolgreich!

Macht Erfolg glücklich? Oder Glücklichsein erfolgreich?

Ich glaube, das ist wie bei der Sache mit der Henne und dem Ei: da gibt es auch keine eindeutige Antwort. Was beide – also Erfolg und Glück – aber in jedem Fall gemein haben, sind ganze „Billy“-Regalmeter voller Ratgeber-Literatur. Und täglich kommen neue Werke hinzu. Zugegeben, so einige fanden in den letzten zwei Jahrzehnten auch den Weg in meine Bücherregale.

Seit ich vor einigen Wochen den Beitrag über mein persönliches Glücks-Geheimnis gepostet habe, erlebe ich viele berührende Gespräche, erhalte ebensolche eMails und Postings. So kommt mir die „Themenwoche Glück“ in der ARD vom 16. bis 23. November 2013 http://www.ard.de/home/themenwoche/Ausblick__Das_passiert_waehrend_der_ARD_Themenwoche/508442/index.html mit zahlreichen Reportagen, Filmen und Aktionen – doch gerade recht, um den nächsten Ball ins Feld zu werfen. Eben den nach der Verbindung von Erfolg und Glück!

Ergebnis oder Erlebnis – was zählt?
Wenn man den Ratgeber-Empfehlungen folgen will, gibt es für beide Disziplinen in der Tat vieles zu „machen“: wahlweise Strategien, Checklisten oder Tagebücher … und natürlich muss man es richtig machen! Will man die zahlreichen Gebrauchsanweisungen konsequent umsetzen, kommt man eigentlich zu nichts anderem mehr. Denken sich offenbar auch die LeserInnen und geben nach motiviertem Start wieder auf. Bis zum nächsten Erfolgs- oder Glücks-Buch?

Irgendwie fühlt sich das alles sehr nach einem bekannten (und meiner Ansicht nach überholt einseitigen) Leistungsprinzip mit bewert- und (vor)zeigbaren Ergebnissen an: nur haben wir dann, neben den üblichen Statussymbolen des Erfolges, auch noch die Yoga-Dauerkarte und den nach Fengshui gestylten Vorgarten als sogenannte ‚Insignien des Glücks‘ vorzuweisen. Willkommen im Hamsterrad 2.0!

Damit wir uns richtig verstehen: Yoga kann wunderbar inspirierend für Körper und Geist wirken und die Philosophie des Fengshui ebenso – wenn wir ihnen von Herzen folgen! Wenn das eine oder andere wirklich zu uns passt – und wir darin entspannt SEIN können. Also eher Nichtmachen, stattdessen Erleben. Mit dem Spüren nach Stimmigkeit. Gefolgt von einem bewussten Handeln. Und manchmal auch von bewusstem Verzicht.

Denn, wenn ich den Weg nicht als freudvoll empfinde, wie soll ich dann die Ergebnisse ehren können? Vielleicht erleben wir ja auf dem Weg auch immer öffter den sogenannten Flow – also das Aufgehen in einer Tätigkeit! Spätestens da liegen Erfolg und Glück doch ganz nah beieinander, oder …?

Wie sehen Sie das?
Wie fühlt sich Ihr Erfolg-haben an?
Und wie Ihr Glücklich-sein?

 

Ich freue mich sehr über Ihre Kommentare!

Nochmal der Link zur ARD-Themenwoche: http://www.ard.de/home/themenwoche/Ausblick__Das_passiert_waehrend_der_ARD_Themenwoche/508442/index.html

Und wenn Sie in meiner Begleitung über Ihre Erfolgs- und Glücks-Geheimnisse  als LebensunternehmerIn reflektieren wollen: Willkommen zur IHK-SeminarAuszeit vom 5. bis 7. Dezember 2013 – http://www.muenchen.ihk.de/de/veranstaltungen/VDetail.jsp?eventid=00m-0001jm-001

Weniger bedeutet nicht, dass was fehlt: Es bedeutet, das Wesentliche wiederzuentdecken!

 

Das Geheimnis meines Glücks …

Ich kam am vergangenen Freitag erfüllt, aber auch ein wenig erschöpft von einem Workshop und wie häufig nach intensiver Beratungsarbeit hatte ich Lust auf etwas Herzhaftes. So machte ich am Hauptbahnhof spontan Station bei einer Fastfood-Kette.

Während ich noch auf mein Menü wartete, kam plötzlich ein Fragen-Trio bei mir an:
„Wie kann man nur so glücklich sein?
Wie machen Sie das? Verraten Sie mir Ihr Rezept?“

Sie können sich vorstellen, dass ich einigermaßen verblüfft aufschaute – und in die müden Augen der jungen Damen blickte, die mir gerade meine Bestellung auf dem Tablett anrichteten. Berührt, aber auch leicht irritiert zahlte ich und anwortete schließlich:

„Danke, dass Sie mir heute diese Fragen zum Geschenk machen – ich werde darüber nachdenken!“

Und das tat ich an diesem Wochenende bei einem WALKingABOUT in den Garchinger Isarauen – mit folgenden Erkenntnissen, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte:

Das Geheimnis meines ganz persönlichen Glücks ist es, 

  • dass ich meine Herausforderungen in den vergangenen zehn Jahren (Scheitern, Insolvenz, Pflege, Tod, ALGII-Bezug, Burnout) überstanden habe,
  • dass ich schlussendlich all dies in einem für mich sinnvollen Kontext verarbeiten und eingeordnen kann: und die Erlebnisse immer leichter als Ressource nutze,
  • dass ich nirgendwo anders sein will, als ich es im Moment bin: mit allen Sinnen,
  • dass ich selbst niemand anderes sein will, als ich es im Hier und Jetzt bin: nur so kann ich mein Potenzial er-leben – und es mit anderen Menschen teilen,
  • dass ich auch meine Grenzen er-kenne, sie mehr und mehr respektieren und liebevoll annehmen kann: es ist wie es ist,
  • dass ich immer besser weiß, welche Wachstums-Bedingungen ich brauche: und immer mutiger darin werde, sie mir zu kreieren – und sie einzufordern,
  • dass ich mich gut genug an dunklere Zeiten erinnere, um nicht übermütig oder maßlos zu werden,
  • dass ich verzichten kann, mein Ehrgeiz und mein Erwartungsdruck (selbst kreiert, wie nach und von Außen projeziert) mich nicht länger dominieren: ich mich um so mehr über die unerwarteteten „Geschenke des Lebens“ freuen kann – und sie von Herzen annehme!

Manchmal sind diese unerwartet wertvollen Geschenke eben Fragen, die uns innehalten lassen. Vielleicht mögen Sie meinen Impuls-Beitrag zum Anlass nehmen, Ihre eigenen Antworten neu zu entdecken …

Ein besonderes „Frage-Antwort“-Event ist das „LifeWorkCamp“ für Menschen, die gemeinsam Ideen für eine gesunde Lebens- und Arbeitskultur kreieren wollen: am 25. und 26. Oktober im Stuttgarter Literaturhaus – Sie können sich noch bis 22.10.2013 anmelden: www.lifeworkcamp.de!

Und beispielsweise dort mit mir über Glücks-Geheimnisse und mehr sinnieren: http://www.lifeworkcamp.de/profil/danielle-loehr-garching.html

Positionierung: Von der Freiheit der Wahl!

Um eines vorweg zu nehmen: Wir können uns eigentlich nicht nicht positionieren. Ob wir eindeutig einen Standpunkt „pro“ oder „contra“ einnehmen oder uns „alle Möglichkeiten offen halten“ – es ist immer ein Statement, das wir damit abgeben. Eines, mit dem wir uns in ein bestimmtes energetisches Fahrwasser begeben, in unserer Selbstwahrnehmung. Und eines, nach dem uns unsere Mitmenschen künftig verorten.

Eine Positionierung ist also eine Orientierungshilfe. Der Andere weiß, wofür ich stehe. Was er von mir erwarten, bekommen kann. Zu welchen Voraussetzungen. In welcher Art. Zu welcher Zeit. In der stetig wachsenden Informationsflut und ungeheuren Angebotsvielfalt ist mein eindeutiges und gehaltvolles Statement also ein echtes Geschenk für meine Mitmenschen.

Grund genug, sich vor allem als Selbständige/r klar, eindeutig und anziehend zu präsentieren! 

Warum tun sich viele Menschen so schwer mit einer bewusst gesetzten Positionierung?

Sich selbst im unternehmerischen/beruflichen Kontext als „Produkt“ zu betrachten, das einen „Nutzen“ für andere hat, widerstrebt uns. Diese funktionale Betrachtungsweise erscheint zu unmenschlich. Besonders im Heilwesen und anderen, sehr persönlichen Dienstleistungen treffe ich auf diese (blockierende) Sichtweise. Was sich dann häufig als Flut von Methoden und Einzel-Angeboten bei gleichzeitigem Mangel auf dem Konto ausdrückt.

Meine Erfahrung aus über 19 Beratungsjahren: Die wenigsten Menschen nehmen sich als „Gesamt-Kunstwerk“ wahr: Haben also ihre Lebensgeschichte mit allen Aspekten – schulischen und fachlichen Ausbildungen, naturgegebenen Talenten, erworbenen Fähigkeiten und Erfahrungen, Wertigkeiten, Beziehungsnetzen – betrachtet. Darauf sind wir nicht „geeicht“.
Und noch seltener bringen wir die Vielfalt einer Biographie selbst-wertschätzend in Zusammenhang – und erkennen unseren „roten Faden“. Stattdessen sehen wir uns als defizitäre Wesen, die scheinbar nichts wirklich so perfekt können oder wissen, dass es kurz und knackig auf einer Visitenkarte stehen darf.

Aber, an welchen – und vor allem an wessen Maßstäben messen wir uns?

 

Wer bin ich? Und wenn ja, wieviele?“
Richard David Precht brachte es im Titel seines Bestsellers mit wenigen, höchst launigen Worten auf den Punkt: Genau das sind die ersten Kernfragen der Positionierung. Im alltäglichen Leben ebenso wie im selbst-unternehmerischen Sein. Ganz nebenbei sind Buch und Autor ein echtes Paradebeispiel für unser Thema!

Als LebensunternehmerIn die eigenen Antworten zu entdecken, ist eine spannende und intensive Reise. Dabei dürfen Sie alle Stationen Ihres Entwicklungsweges nachzeichnen, ihnen nachspüren, Zusammenhänge erkennen, Lernaufgaben annehmen, Widersprüche auflösen und Vergangenes würdigend abschließen. Schritt für Schritt. Sie lenken die Aufmerksamkeit von Außen nach Innen – mehr und mehr auf die Aspekte und Bereiche, die heute Ihren Mittelpunkt bilden, sozusagen Ihre Essenz.
Daraus wiederum erwachsen die Geschäftsideen, die IHNEN wahrhaft entsprechen.

Ihre Einzigartigkeit ist der Schlüssel.
Und: sie ist nichts aufgesetztes, nichts künstlich geschaffenes! Sie SIND ebenso einzigartig, ein Unikat, wie jedes Wesen auf diesem Planeten. Und genau diese Einzigartigkeit dürfen Sie leben!!! Ihren Beitrag zum großen Ganzen bitte auch im unternehmerischen Kontext mutig ausdrücken. Das ist es, was wir später als authentische Vermarktung bezeichnen.
Doch zurück zur Positionierung.

Die Entdeckungsreise beginnt auf Ihrer „Biographischen Landkarte©“.
Auf dieser zeigt auch sehr schnell, zu welchen Menschen (oder anderen Wesen) sie eine besondere Beziehung hatten/haben und worin sie bestand. Auf ihr können Sie nachvollziehen, in welchen Umfeldern und in welchen Situationen Sie bevorzugt auf welche Weise agiert haben. Worin also Ihr jeweiliger Beitrag zum Gesamten bestand.

Was hat die Welt davon, dass es mich gibt?
Sie ahnen es: Jetzt geht es schon um die sogenannten „Zielgruppen“ – und es entstehen sich auch bereits sogenannte „Lösungen“. Denn, wir Menschen kaufen keine Produkte oder Dienste, sondern Lösungen für Probleme, die unser Leben erleichtern und/oder bereichern sollen. Unsere künftigen KundInnen müssen folglich also „Problem-InhaberInnen“ sein, um von unseren Lösungen zu profitieren, nicht wahr? Anderenfalls haben wir nichts voneinander: Daran ändert auch die knackigste Verkaufsoffensive nichts! 

Ein Bekenntnis zu mir selbst ist die Basis.
Alles, was ich als LebensUnternehmerIn offeriere, darf und muss aus mir selbst heraus entstehen. Aufgeladen sein mit meiner Neugier, Kraft und Leidenschaft. Nur dann kann ich auch Andere mit meinem unternehmerischen Sein und Tun begeistern. Und Andere können wirklich mit mir in Resonanz gehen. Weil wir auf der gleichen Frequenz, dem gleichen Kanal senden und empfangen. Ergo, eine leichte Geschäftsbeziehung aufbauen können.

Ich nenne dies eine „Energetische Positionierung©“.

In welchem Kontext sich diese noch auswirkt?
Mehr dazu am kommenden Sonntag – den 29. September 2013 …