Tag Archiv für Erfolgsbalance

Weil das Hamsterrad keine Karriereleiter ist: Businessplanning im „Rad des Wandels©“


„Das Hamsterrad ist keine Karriereleiter!“

Diesen trefflich-launigen Satz hörte ich vor einigen Wochen in einem Radiointerview mit Eckhard von Hirschhausen. Wie ich zwischenzeitlich recherchierte, gibt es sogar Seminare, die mit diesen Slogan werben.

Eine Livedemonstration anderer Art erlebte ich jüngst auf einer Gründungsveranstaltung im bayerischen Umland. Zwei Trainer, beide reiferen Jahrgangs – und wie ich weiß, vor einiger Zeit durch Krankheit bereits mit der Endlichkeit ihrer Kräfte konfrontiert, sprachen geradezu stolz über ihre regelmäßigen 80-Stundenwochen sowie „heruntergerissenen Kilometern“. Und natürlich erwarteten sie für diesen Einsatz mindestens Bewunderung, wenn nicht Applaus. Als ob Selbstaufopferung allein schon eine Leistung wäre. „Welches Unternehmerbild geben sie damit denjenigen als Orientierung, die gerade erst in ihr eigenes Business starten?“ – dachte ich. Das Publikum dieses Infotages war jedoch größtenteils ebenfalls in der zweiten Lebenshälfte angekommen – und zwischen die meisten Lacher mischten sich ziemlich zweifelnde Blicke: in denen ich die nachfolgende Frage las.

Heisst Selbständigsein: Selbst arbeiten und zwar ständig!“

Aus meiner Erfahrung ein Statement, das sich selbst überlebt hat. Denn die meisten Menschen, die sich in der Lebensmitte persönlich wie beruflich neu orientieren, wünschen sich Selbstverwirklichung, Unabhängigkeit und mehr Zeitsouveränität! Oft gelangen die SpätgründerInnen durch klassische Wendepunkte jenseits der 40 Lenze, wie Krankheit, Angehörigenpflege oder familiäre Trennungen, auf die Neuorientierungsspur. Und immer häufiger auch, weil Leistungsdruck und Tempo im bisherigen Job für sie keine Erfüllung mehr darstellten. So sie es denn jemals waren. Da kommen dann Freistellungen und Abfindungen gerade recht, mit denen nach wie vor viele Arbeitgeber ihre Belegschaften zukunftsfähig machen, ergo verjüngen wollen. Dass dies in mehrerlei Hinsicht eine Milchmädchenrechnung ist, hat so manches Unternehmen immer noch nicht erkannt. Aber das ist ein anderes Thema…

Nach dem ersten Schock ist es für ihre Arbeitnehmer jedoch ein Befreiungsschlag, denn:

Adieu, du Land der Duracell-Hasen!“

Endlich nichts mehr „müssen“, stattdessen nach bislang ungelebten Talenten und Träumen fahnden, endlich Neues Lernen nach eigenem Gusto – endlich durchatmen und einfach mal die Seele baumeln lassen. Um dann mit Ideen, Konzepten und Geschäftsmodellen einen neuen Weg im eigenen Business einzuschlagen!

Darin liegen spannende Möglichkeiten für Jeden – aber auch eine ungewohnte Herausforderung für Viele, wie ich nicht nur aus über 20jährigen Beratungspraxis weiß: die kontinuierliche Selbstführung als LebensunternehmerIn!
Also neben ganz praktischen Aufgaben des Unternehmertums auch zu entscheiden,

  • welches Pensum an Projekten und Terminen stimmig ist?
  • wie sich daraus die Sichtbarkeit und Präsenz im Außen gestaltet – virtuell wie real?
  • wie man kreative Freiräume und Auszeiten ins Geschäftsmodell integriert?
  • und was man auch in punkto Arbeitsstil hinter sich lässt?

Weniger bedeutet nicht, dass etwas fehlt!“

Stellen Sie aber nicht nur als Neu-UnternehmerIn – sondern gerade auch wenn Sie schon länger im selbständigen Business unterwegs sind – einmal Ihr Geschäftsmodell auf den Prüfstand:

  • Stimmt Ihre Leistungs- und Produktpalette (noch) mit dem überein, was Ihnen am Herzen liegt?
  • Welche Angebote werden im bestehenden Format nicht ausreichend nachgefragt, brauchen als zumindest ein „reFraming“? Oder dürfen ganz gehen?
  • Stimmt Ihr Zeiteinsatz (noch) mit dem überein, was Ihnen Lebensqualität beschert? Passen Rhythmus und Takt im Außen zu Ihren „Inneren Archetypen“?
  • Spiegelt Ihre Sichtbarkeitsstrategie (Website/Blog, SocialMedia und Präsenz-Netzwerke) Ihre Positionierung wider?
  • Welche „ausgelebten“ mentalen Überzeugungen dürfen Sie auf den Prüfstand stellen – und in eine zeitgemäße innere Ausrichtung wandeln?
  • Wo entdecken Sie noch einmal Neuland?

Im „Rad des Wandels©“ – dem von mir entwickelten Werkzeug für die persönliche Neuausrichtung sowie eine zyklische Unternehmensgestaltung – ist in diesen Wochen energetisch genau der richtige Zeitraum, um den eigenen Standort im Business mit allen Sinnen wahrzunehmen und die Weichen neu zu stellen – in Richtung des Lebensunternehmerstums, das Ihnen jetzt entspricht! Sie wünschen sich hierbei individuelle Expertise und Begleitung?

Dann stehe ich Ihnen gerne in der „UnternehmerInnen-Werkstatt“ zur Seite: mehr unter http://www.agentin-fuer-wandel.com/angebote-termine/impulsgespräche-business-profiling/

Oder wünschen Sie sich dazu den Austausch in einer Gruppe Gleichgesinnter: dann ist die SeminarAuszeit das richtige Format für Sie: „Das Geheimnis Ihres Erfolges!“ findet vom 5. bis 7. März 2015 zum Sonderpreis von 205 € (drei Tage inklusive Verpflegung!) sowie in Kooperation mit der IHK-Akademie Westerham (zwischen München und Rosenheim gelegen) statt.

Anmeldung bis 24. Februar 2015 unter https://akademie.muenchen.ihk.de/bildung/Existenzgr%C3%BCndung-2-Das-Geheimnis-Ihres-Erfolges-SeminarAuszeit-f%C3%BCr-Selbst%C3%A4ndige-auf-Neuen-Wegen/6317

 

Ich wünsche Ihnen in jedem Fall ein kraftvolles Businessplanning 2015 und freue mich, Sie durch diesen Beitrag dabei zu inspirieren!

Für mehr nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf :-)

Herzliche Grüße
von Danielle G. Löhr
Agentin für Wandel.

Bewusst anders erfolgreich!
https://www.xing.com/profile/DanielleG_Loehr

Die neuen ElternZeiten: Angehörigen-Fürsorge ist für Selbständige eine Herausforderung …,

… die nicht selten existenzgefährdend wird  – sowohl wirtschaftlich wie gesundheitlich:
Die wenigsten Solo-UnternehmerInnen sind wirklich darauf vorbereitet!

Ich habe diese Herausforderung mit der Begleitung meiner Mutter über sechs Jahre lang intensiv erfahren, bin schließlich auf mehreren Ebenen an meine Grenzen und darüber hinaus gegangen: bis meine Seele über meinen Körper die Reißleine zog. Und es war auch ein längerer Weg zurück in die eigene Kraft.
Ein wichtiges “Medikament” ist darüber zu sprechen, wie ich zwischenzeitlich auch aus der Begleitung von Clientinnen und Clienten weiß, die “Pflege” als Beratungsthema mitbringen.

Und so habe ich die Einladung der Burnout-Lotsin und Heilpraktikerin Christina Bolte zum Podiumsgespräch “Burnout – der Weg zurück ins Leben!” sehr gerne angenommen: Auch wenn es mit einem ordentlichen “Mutanfall” verbunden ist!

Am 19. März 2014 von 19.00 bis circa 21.00 Uhr im HUB München
Organisationsbeitrag 25 € (inklusive Aperitif)
Mehr erfahren Sie auf dieser XING-Eventseite: https://www.xing.com/events/podiumsgesprach-burnout-weg-leben-1316245


Vorab möchte ich bereits einige Gedanken zu den neuen ElternZeiten mit Ihnen teilen.

Wenn unsere Eltern zunehmend Betreuung benötigen oder zum Pflegefall werden, stellt dies für jede(n) Einzelne(n) sowie für das gesamte Familiengefüge eine große Herausforderung und auch Belastung dar, und zwar in vielfältiger Hinsicht:

– Weil der Pflegebedarf häufig ganz plötzlich, etwa ausgelöst durch einen Sturz oder Unfall, offenbar wird. Und dann binnen kürzester Zeit tragfähige Lösungen gefunden und installiert werden müssen, die das bisherige Leben der unmittelbar Betroffenen auf den Kopf stellen.

– Weil ältere Menschen ihre körperlichen wie mentalen Grenzen oft nicht wahrhaben wollen – oder können. Und so gezielte Unterstützungswünsche nicht (vollständig) von sich aus thematisieren: Stattdessen Einschränkungen so lange wie möglich bagatellisieren. Nicht selten spielt dies indirekt eine Rolle bei für Stürzen.
Besonders in der Anfangsphase einer demenziellen Erkrankung tritt diese Verleugnung gehäuft auf, sie ist selbst Teil des Krankheitsbildes. An Demenz bzw. Alzheimer erkrankte Menschen sind wahre Meister/innen der Kompensation! Das macht es Angehörigen zusätzlich schwer, frühzeitig die realistischen Unterstützungsbedarfe zu erkennen – um gemeinsam Betreuungs- und Pflegelösungen zu initiieren.

– Weil sich durch die Bedürftigkeit der Eltern quasi die Rollen umkehren: Und Kinder oder Enkel (mit)verantwortlich für ihre ehemals Erziehungsberechtigten entscheiden und handeln müssen. Manchmal auch entgegen deren Wunschvorstellungen.
Zudem kommen über lange Jahre verdrängte, also „unter den Teppich gekehrte“ Familienthemen zwangsläufig wieder an die Oberfläche: im Umgang mit den jetzt 70 bis 90jährigen haben “verdrängte Kriegserfahrungen” eine enorme Brisanz. Dies erschwert die durch die Pflege ohnehin angespannte Situation zusätzlich. In besonderem Maße, wenn die Lebensmittelpunkte der Familienmitglieder räumlich weiter voneinander entfernt liegen.

– Weil die Frage nach aktiver Übernahme der Angehörigen-Pflege die individuellen Lebensentwürfe, Bedürfnisse und beruflichen Ambitionen der Pflegenden Angehörigen auf den Prüfstand stellt. Und das Thema der „Vereinbarkeit“ dadurch eine weitere Dimension erhält. Nicht nur für Frauen, denn auch immer mehr Männer fühlen sich in familiären Belangen in stärkerem Maße gefordert – und wollen diese Ganzheitlichkeit auch leben: ob in Kinderbetreuung oder der Elternpflege.
Dennoch ist aktive Pflege bis auf weiteres primär ein Frauen-Thema! Und so gesellt sich zur „Rabenmutter“ wohl bald das Schlagwort der „Rabentochter“ … und nagt am Gewissen.

– Und schließlich: weil Menschen in der Lebensmitte – die sognannte „Sandwich-Generation“ – in punkto Vereinbarkeit zunehmend dreifach gefordert ist: mit Kindern und Eltern und der Vorsorge für das eigene Alter!


Fünf gute Gründe für neue Beratungs- und Unterstützungs-Angebote, die die besonderen Problemstellungen in Bereich „Pflege“ ernst nehmen. Gleichzeitig eine große Chance für Unternehmer/innen und Unternehmen, sich durch lebensnahe wie ganzheitliche Service-Konzepte für ihre Mitarbeitenden vom Wettbewerb abzuheben (Stichwort „Employer-Branding“) – und so in ihre eigene Zukunftsfähigkeit zu investieren.
Oder als Pflege-Dienstleister/in einen wichtigen Markt zu erschließen!

Liebe LebensunternehmerInnen, ich freue mich sehr, Ihnen am Mittwoch, den 19. März 2014 beim „Podiumsgespräch“ zu begegnen: https://www.xing.com/events/podiumsgesprach-burnout-weg-leben-1316245



 

 

 

 

Wünsche und Träume sind Botinnen meiner Seele! Ziele, deren Verwirklichungsweg noch nicht gebahnt ist!

Wenn ich an meine Kinderzeit zurückdenke, dann war das Träumen oft der Ausweg, mich in schwierigen Situationen an eine Kraftquelle anzudocken. Innezuhalten, wenn es um mich herum allzu hektisch, unübersichtlich oder streitbar wurde. Was in meiner Familie leider häufiger vorkam, und leider regelmäßig zu Weihnachten. „Alle Jahre wieder!“ hatte für mich daher lange Zeit gar keinen besinnlichen Klang.

Aber ich erkenne im Rückblick, dass ich mit meinen sogenannten Tagträumen einen ganz persönlichen Zugang zur Meditation und Visualisierung gefunden hatte. Den ich auch heute als „Große“ so praktiziere. Ein Geschenk, welches mir das Leben zunächst in wenig schöner Verpackung überreichte.

Ich glaube, das erleben wir mit so einigen „Lebens-Geschenken“ – die wir willentlich nicht auf unseren Wunschzettel ans Universum geschrieben hätten. Oder wie auch immer wir die höchste Instanz bezeichnen mögen. Sie hört ohnehin auf alle Namen, die Menschen für sie finden. Wissend, dass uns die persönliche Ansprache hilft im Kontakt mit dem Un(be)greifbaren.

Zur Beginn der „staden Zeit“, zur Wintersonnwende, zum Jahreswechsel möchte ich Sie herzlich einladen, sich einen persönlichen Rückblick zu gönnen! Die enorme Beschleunigung im Außen führt auch zur rasanten Taktung im Innen – und wir vergessen allzu schnell, welche Lebens-Geschenke uns schon zuteil wurden: wofür wir dankbar sein dürfen. Anstatt nur das nächste „haben wollen“ zu benennen. Was eher für Mangeldenken, denn für Füllebewusstsein spricht.

Was erinnern Sie? Schenken Sie sich eine besondere Reflektions-Zeit!
Betrachten Sie zum Jahresfinale die Ereignisse, Entwicklungen und Begegnungen der zwölf Monate 2013 – so, als ob Sie ein Festtags-Album anschauen: Bescherung für Sie – Monat für Monat. Reisen Sie aufmerksam in Gedanken zurück und durchleben Sie die wesentlichen Etappen noch einmal: Nehmen Sie zur Unterstützung Ihren Terminkalender zur Hand. Falls Sie (wie ich) Tagebuchschreiberin sind, nutzen Sie auch diese Aufzeichnungen. Wenn Sie sich eine Jahreskollage angefertigt haben – ebenfalls her damit!
Ich binde sogar den buchhalterischen Jahresabschluss in dieses Ritual ein und gebe ihm damit einen völlig anderen Stellenwert :-)

„Veränderung beginnt mit dem Beenden …
Es beginnt also mit dem würdigen Abschluss! Die sogenannten Rauhnächte vom 21. Dezember bis 6. Januar sind dafür energetisch ein idealer Zeit-Rahmen.

Was hat dies mit Wünschen und Träumen zu tun? ALLES! Denn, nur wenn ich regelmäßig Inventur mache, ehrlich und wertschätzend bilanziere, erkenne ich:

  • WAS hat sich WIE in meinem Jahr erfüllt?
  • Rückblickend WIE zu meinem Wachstum beigetragen?
  • WAS durfte/musste ich abschließen?
  • WAS hat seine Zeit gehabt? Darf noch gehen!
  • WELCHE SeelenBotinnen geleiten mich ins Neue Jahr?
  • Wollen als Ziele 2014 ihre Erfüllung finden?

und endet mit dem Neuanfang.“
Eröffnen Sie gereinigt den Neuen Zyklus!

Wenn Sie diesen kraftvollen Jahres-Rückblick im wohlwollenden Kreis von Gleichgesinnten zelebrieren wollen, dann lade ich Sie herzlich ein:

Zur SeminarAuszeit „Das Geheimnis Ihres Erfolges!“ vom 5. bis 7. Dezember 2013 in die traumhaft gelegene IHK-Akademie Westerham: Hier geht’s zu näheren Infos mit Buchungscoupon: http://www.muenchen.ihk.de/de/veranstaltungen/VDetail.jsp?eventid=00m-0001jm-001

Herzlich willkommen sind Sie auch zur „InitiationsFeier im Rad des Wandels“ am 21. Dezember 2013 von 18.00 bis 24.00 Uhr ins „HeideHaus“ in München-Fröttmaning. Gerne lasse ich Ihnen Ihre persönliche Einladung zukommen!

Doch jetzt erst einmal: einen gelassenen, freudigen 1. Advent mit leckeren Plätzchen, Glühwein und allem, was für Sie sonst noch dazu gehört :-)

 

 

 

Bewusst anders erfolgreich!

Macht Erfolg glücklich? Oder Glücklichsein erfolgreich?

Ich glaube, das ist wie bei der Sache mit der Henne und dem Ei: da gibt es auch keine eindeutige Antwort. Was beide – also Erfolg und Glück – aber in jedem Fall gemein haben, sind ganze „Billy“-Regalmeter voller Ratgeber-Literatur. Und täglich kommen neue Werke hinzu. Zugegeben, so einige fanden in den letzten zwei Jahrzehnten auch den Weg in meine Bücherregale.

Seit ich vor einigen Wochen den Beitrag über mein persönliches Glücks-Geheimnis gepostet habe, erlebe ich viele berührende Gespräche, erhalte ebensolche eMails und Postings. So kommt mir die „Themenwoche Glück“ in der ARD vom 16. bis 23. November 2013 http://www.ard.de/home/themenwoche/Ausblick__Das_passiert_waehrend_der_ARD_Themenwoche/508442/index.html mit zahlreichen Reportagen, Filmen und Aktionen – doch gerade recht, um den nächsten Ball ins Feld zu werfen. Eben den nach der Verbindung von Erfolg und Glück!

Ergebnis oder Erlebnis – was zählt?
Wenn man den Ratgeber-Empfehlungen folgen will, gibt es für beide Disziplinen in der Tat vieles zu „machen“: wahlweise Strategien, Checklisten oder Tagebücher … und natürlich muss man es richtig machen! Will man die zahlreichen Gebrauchsanweisungen konsequent umsetzen, kommt man eigentlich zu nichts anderem mehr. Denken sich offenbar auch die LeserInnen und geben nach motiviertem Start wieder auf. Bis zum nächsten Erfolgs- oder Glücks-Buch?

Irgendwie fühlt sich das alles sehr nach einem bekannten (und meiner Ansicht nach überholt einseitigen) Leistungsprinzip mit bewert- und (vor)zeigbaren Ergebnissen an: nur haben wir dann, neben den üblichen Statussymbolen des Erfolges, auch noch die Yoga-Dauerkarte und den nach Fengshui gestylten Vorgarten als sogenannte ‚Insignien des Glücks‘ vorzuweisen. Willkommen im Hamsterrad 2.0!

Damit wir uns richtig verstehen: Yoga kann wunderbar inspirierend für Körper und Geist wirken und die Philosophie des Fengshui ebenso – wenn wir ihnen von Herzen folgen! Wenn das eine oder andere wirklich zu uns passt – und wir darin entspannt SEIN können. Also eher Nichtmachen, stattdessen Erleben. Mit dem Spüren nach Stimmigkeit. Gefolgt von einem bewussten Handeln. Und manchmal auch von bewusstem Verzicht.

Denn, wenn ich den Weg nicht als freudvoll empfinde, wie soll ich dann die Ergebnisse ehren können? Vielleicht erleben wir ja auf dem Weg auch immer öffter den sogenannten Flow – also das Aufgehen in einer Tätigkeit! Spätestens da liegen Erfolg und Glück doch ganz nah beieinander, oder …?

Wie sehen Sie das?
Wie fühlt sich Ihr Erfolg-haben an?
Und wie Ihr Glücklich-sein?

 

Ich freue mich sehr über Ihre Kommentare!

Nochmal der Link zur ARD-Themenwoche: http://www.ard.de/home/themenwoche/Ausblick__Das_passiert_waehrend_der_ARD_Themenwoche/508442/index.html

Und wenn Sie in meiner Begleitung über Ihre Erfolgs- und Glücks-Geheimnisse  als LebensunternehmerIn reflektieren wollen: Willkommen zur IHK-SeminarAuszeit vom 5. bis 7. Dezember 2013 – http://www.muenchen.ihk.de/de/veranstaltungen/VDetail.jsp?eventid=00m-0001jm-001

Weniger bedeutet nicht, dass was fehlt: Es bedeutet, das Wesentliche wiederzuentdecken!

 

Das Geheimnis meines Glücks …

Ich kam am vergangenen Freitag erfüllt, aber auch ein wenig erschöpft von einem Workshop und wie häufig nach intensiver Beratungsarbeit hatte ich Lust auf etwas Herzhaftes. So machte ich am Hauptbahnhof spontan Station bei einer Fastfood-Kette.

Während ich noch auf mein Menü wartete, kam plötzlich ein Fragen-Trio bei mir an:
„Wie kann man nur so glücklich sein?
Wie machen Sie das? Verraten Sie mir Ihr Rezept?“

Sie können sich vorstellen, dass ich einigermaßen verblüfft aufschaute – und in die müden Augen der jungen Damen blickte, die mir gerade meine Bestellung auf dem Tablett anrichteten. Berührt, aber auch leicht irritiert zahlte ich und anwortete schließlich:

„Danke, dass Sie mir heute diese Fragen zum Geschenk machen – ich werde darüber nachdenken!“

Und das tat ich an diesem Wochenende bei einem WALKingABOUT in den Garchinger Isarauen – mit folgenden Erkenntnissen, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte:

Das Geheimnis meines ganz persönlichen Glücks ist es, 

  • dass ich meine Herausforderungen in den vergangenen zehn Jahren (Scheitern, Insolvenz, Pflege, Tod, ALGII-Bezug, Burnout) überstanden habe,
  • dass ich schlussendlich all dies in einem für mich sinnvollen Kontext verarbeiten und eingeordnen kann: und die Erlebnisse immer leichter als Ressource nutze,
  • dass ich nirgendwo anders sein will, als ich es im Moment bin: mit allen Sinnen,
  • dass ich selbst niemand anderes sein will, als ich es im Hier und Jetzt bin: nur so kann ich mein Potenzial er-leben – und es mit anderen Menschen teilen,
  • dass ich auch meine Grenzen er-kenne, sie mehr und mehr respektieren und liebevoll annehmen kann: es ist wie es ist,
  • dass ich immer besser weiß, welche Wachstums-Bedingungen ich brauche: und immer mutiger darin werde, sie mir zu kreieren – und sie einzufordern,
  • dass ich mich gut genug an dunklere Zeiten erinnere, um nicht übermütig oder maßlos zu werden,
  • dass ich verzichten kann, mein Ehrgeiz und mein Erwartungsdruck (selbst kreiert, wie nach und von Außen projeziert) mich nicht länger dominieren: ich mich um so mehr über die unerwarteteten „Geschenke des Lebens“ freuen kann – und sie von Herzen annehme!

Manchmal sind diese unerwartet wertvollen Geschenke eben Fragen, die uns innehalten lassen. Vielleicht mögen Sie meinen Impuls-Beitrag zum Anlass nehmen, Ihre eigenen Antworten neu zu entdecken …

Ein besonderes „Frage-Antwort“-Event ist das „LifeWorkCamp“ für Menschen, die gemeinsam Ideen für eine gesunde Lebens- und Arbeitskultur kreieren wollen: am 25. und 26. Oktober im Stuttgarter Literaturhaus – Sie können sich noch bis 22.10.2013 anmelden: www.lifeworkcamp.de!

Und beispielsweise dort mit mir über Glücks-Geheimnisse und mehr sinnieren: http://www.lifeworkcamp.de/profil/danielle-loehr-garching.html

Positionierung: Von der Freiheit der Wahl!

Um eines vorweg zu nehmen: Wir können uns eigentlich nicht nicht positionieren. Ob wir eindeutig einen Standpunkt „pro“ oder „contra“ einnehmen oder uns „alle Möglichkeiten offen halten“ – es ist immer ein Statement, das wir damit abgeben. Eines, mit dem wir uns in ein bestimmtes energetisches Fahrwasser begeben, in unserer Selbstwahrnehmung. Und eines, nach dem uns unsere Mitmenschen künftig verorten.

Eine Positionierung ist also eine Orientierungshilfe. Der Andere weiß, wofür ich stehe. Was er von mir erwarten, bekommen kann. Zu welchen Voraussetzungen. In welcher Art. Zu welcher Zeit. In der stetig wachsenden Informationsflut und ungeheuren Angebotsvielfalt ist mein eindeutiges und gehaltvolles Statement also ein echtes Geschenk für meine Mitmenschen.

Grund genug, sich vor allem als Selbständige/r klar, eindeutig und anziehend zu präsentieren! 

Warum tun sich viele Menschen so schwer mit einer bewusst gesetzten Positionierung?

Sich selbst im unternehmerischen/beruflichen Kontext als „Produkt“ zu betrachten, das einen „Nutzen“ für andere hat, widerstrebt uns. Diese funktionale Betrachtungsweise erscheint zu unmenschlich. Besonders im Heilwesen und anderen, sehr persönlichen Dienstleistungen treffe ich auf diese (blockierende) Sichtweise. Was sich dann häufig als Flut von Methoden und Einzel-Angeboten bei gleichzeitigem Mangel auf dem Konto ausdrückt.

Meine Erfahrung aus über 19 Beratungsjahren: Die wenigsten Menschen nehmen sich als „Gesamt-Kunstwerk“ wahr: Haben also ihre Lebensgeschichte mit allen Aspekten – schulischen und fachlichen Ausbildungen, naturgegebenen Talenten, erworbenen Fähigkeiten und Erfahrungen, Wertigkeiten, Beziehungsnetzen – betrachtet. Darauf sind wir nicht „geeicht“.
Und noch seltener bringen wir die Vielfalt einer Biographie selbst-wertschätzend in Zusammenhang – und erkennen unseren „roten Faden“. Stattdessen sehen wir uns als defizitäre Wesen, die scheinbar nichts wirklich so perfekt können oder wissen, dass es kurz und knackig auf einer Visitenkarte stehen darf.

Aber, an welchen – und vor allem an wessen Maßstäben messen wir uns?

 

Wer bin ich? Und wenn ja, wieviele?“
Richard David Precht brachte es im Titel seines Bestsellers mit wenigen, höchst launigen Worten auf den Punkt: Genau das sind die ersten Kernfragen der Positionierung. Im alltäglichen Leben ebenso wie im selbst-unternehmerischen Sein. Ganz nebenbei sind Buch und Autor ein echtes Paradebeispiel für unser Thema!

Als LebensunternehmerIn die eigenen Antworten zu entdecken, ist eine spannende und intensive Reise. Dabei dürfen Sie alle Stationen Ihres Entwicklungsweges nachzeichnen, ihnen nachspüren, Zusammenhänge erkennen, Lernaufgaben annehmen, Widersprüche auflösen und Vergangenes würdigend abschließen. Schritt für Schritt. Sie lenken die Aufmerksamkeit von Außen nach Innen – mehr und mehr auf die Aspekte und Bereiche, die heute Ihren Mittelpunkt bilden, sozusagen Ihre Essenz.
Daraus wiederum erwachsen die Geschäftsideen, die IHNEN wahrhaft entsprechen.

Ihre Einzigartigkeit ist der Schlüssel.
Und: sie ist nichts aufgesetztes, nichts künstlich geschaffenes! Sie SIND ebenso einzigartig, ein Unikat, wie jedes Wesen auf diesem Planeten. Und genau diese Einzigartigkeit dürfen Sie leben!!! Ihren Beitrag zum großen Ganzen bitte auch im unternehmerischen Kontext mutig ausdrücken. Das ist es, was wir später als authentische Vermarktung bezeichnen.
Doch zurück zur Positionierung.

Die Entdeckungsreise beginnt auf Ihrer „Biographischen Landkarte©“.
Auf dieser zeigt auch sehr schnell, zu welchen Menschen (oder anderen Wesen) sie eine besondere Beziehung hatten/haben und worin sie bestand. Auf ihr können Sie nachvollziehen, in welchen Umfeldern und in welchen Situationen Sie bevorzugt auf welche Weise agiert haben. Worin also Ihr jeweiliger Beitrag zum Gesamten bestand.

Was hat die Welt davon, dass es mich gibt?
Sie ahnen es: Jetzt geht es schon um die sogenannten „Zielgruppen“ – und es entstehen sich auch bereits sogenannte „Lösungen“. Denn, wir Menschen kaufen keine Produkte oder Dienste, sondern Lösungen für Probleme, die unser Leben erleichtern und/oder bereichern sollen. Unsere künftigen KundInnen müssen folglich also „Problem-InhaberInnen“ sein, um von unseren Lösungen zu profitieren, nicht wahr? Anderenfalls haben wir nichts voneinander: Daran ändert auch die knackigste Verkaufsoffensive nichts! 

Ein Bekenntnis zu mir selbst ist die Basis.
Alles, was ich als LebensUnternehmerIn offeriere, darf und muss aus mir selbst heraus entstehen. Aufgeladen sein mit meiner Neugier, Kraft und Leidenschaft. Nur dann kann ich auch Andere mit meinem unternehmerischen Sein und Tun begeistern. Und Andere können wirklich mit mir in Resonanz gehen. Weil wir auf der gleichen Frequenz, dem gleichen Kanal senden und empfangen. Ergo, eine leichte Geschäftsbeziehung aufbauen können.

Ich nenne dies eine „Energetische Positionierung©“.

In welchem Kontext sich diese noch auswirkt?
Mehr dazu am kommenden Sonntag – den 29. September 2013 …

 

Bewusst anders erfolgreich!

„Erfolg ist das, was erfolgt, wenn ich mir selbst folge!“

 Erfolg ist das, was erfolgt, wenn ich mir selbst folge!“

Mit diesem Statement eröffne ich heute ein für mich neues Wort-Spielfeld als ‚Agentin für Wandel.©‚: ich blogge.

So möge dieser kraftvolle Titel-Satz gleichermaßen inspirierender Selbstausdruck sein, wie eine sich selbst erfüllende Prophezeiung werden. Und mögen Sie, liebe Leserinnen und Leser, sich motiviert und ermutigt fühlen durch meine Geschichten, Fragen und Empfehlungen Ihren eigenen Pfad zu beschreiten! 

Der Plan entsteht, während ich handele!
Es gab in den letzten Monaten einige persönliche wie unternehmerische Entwicklungen, die ich als Auftakt-Thema hätte nutzen können. Meine Intuition, das Gespür für den richtigen Moment riet mir jedoch: Warte! So wartete ich; bis ich die Bekanntschaft von Regina Mehler machte und die von ihr 2010 gegründete „Women Speaker Foundation“ kennenlernte. Und damit am 2. Juli 2013 einem unerwartet spannenden Thema begegnete:

Beim Kongress „Frauen in der Wirtschaft. Erfolgreich.Vernetzt .“ ging es im Wesentlichen um Frauen in Führungspositionen – so auch um die berühmt-berüchtigte Quotenfrage. Unerwartet reizvoll für mich: zum einen, weil ich mich vor knapp 20 Jahren aus guten Gründen gegen eine sogenannt klassische Karriere – und den umso motivierteren Sprung in die unternehmerische Selbständigkeit entschieden hatte. Zum anderen, weil die Thematik in meiner Zeit im Chefredakteurinnen-Vorzimmer der „Cosmopolitan“ täglich Brot war!

Somit saß ich nun an besagtem Tag im Juli 2013 im voll besetzten Forum der IHK-Akademie am Münchner Ostbahnhof – und feierte quasi Wiedervereinigung. Dass ich mich zeitweise wirklich zurück-gebeamt in die späten achtziger/frühen neunziger Jahre fühlte, lag vor allem daran, dass die Vereinbarkeit zwischen „Leben“ und „Arbeiten“ – interessanterweise „Work-Life-Balance“ genannt – scheinbar nicht erwachsen geworden ist. „Erwachsen“ heißt in meinem Verständnis: von Fragen, Bedürfnissen (und mittlerweile drängendem Bedarf) zu echten, umsetzbaren Konzepten gereift – und zwar durch diejenigen, die doch bekundetermaßen größtes Interesse daran haben: Frauen!

Einladung zu Life-Entrepreneurship!
Als Positionierungs-Expertin für Selbständige sage ich: Das ist ein riesiger Markt, der da vor uns liegt, mein Damen! Mit enormer Zielgruppe – Menschen, für die freudiges Arbeiten ein Teil ihres erfüllten Lebens ist. Aber selten DAS Leben!

Und, ich stelle in meinen Einzelberatungen wie Seminaren keinen Unterschied fest: weder ist Lebensqualität ein per se weibliches oder männliches Thema, noch angestellten- oder selbständigen-spezifisch. Es ist schlicht ein menschliches Grundbedürfnis! Dennoch gibt es, weil Menschen eben unterschiedlich sind, aber auch individuelle Sichtweisen und Bedürfnisse, die einzelne für sich und/oder in einer Gemeinschaft (Familie und Firma genannt) verwirklichen wollen. Aus wirtschaftlicher Perspektive betrachtet: welch ein geniales Spielfeld für kreativen (weiblichen) UnternehmungsGeist!

Lebens-Unternehmerin sein heißt: Die Zeit ist JETZT – und wir gestalten sie!
Inititalzündung für meinen Blog-Start ist nun der „SUMMIT 2013“ am vergangenen Freitag, veranstaltet von Regina Mehler und ihrer „Women Speaker Foundationen“ – mit zahlreichen gehaltvollen Vorträgen rund um „Diversity und Change Management“ in Unternehmen und sehr berührenden Begegnungen. Dafür sage ich von Herzen „DANKE“!

In meinem Aufruf zum Lebensunternehmertum, liebe Leserinnen, hat mich der WSF-Summit in mehrerlei Hinsicht bestärkt … Doch, darüber mehr in meinem nächsten Beitrag – am 22. September 2013.