Erfolgsbalance_Körper & Geist mal Ruhe gönnen!

„Sofortness“ – die Unkultur eines Lebens auf Abruf: Wie wäre es mit Verfügbarkeitsfasten?“

„Zeit ist Leben. Und je weniger wir daran sparen, umso mehr leben wir im eigentlichen Sinne!“

Willkommen im Paralleluniversum: „Sofortness“ – überall und jederzeit dienst- und erreichbar. Ich nenne es die Unkultur eines Lebens auf Abruf!

Vor einigen Tagen begegne mir diese Wortschöpfung. Erst hielt ich den Begriff für einen Scherz, um die Eiligkeit zu betiteln, mit der wir Menschen durch unser Leben, durch unser Business sausen. Aber nein: „Sofortness“ ist tatsächlich der ganz ernstgemeinte Begriff für den Zeittakt des 21. Jahrhunderts. Sagt auch Sascha Lobo, seines Zeichens Berliner Szene-Blogger. Er spricht gar von einem Diktat der maximalen Beschleunigung, um in der globalisierten Welt überleben zu können.

Was ist eigentlich Zeit?
Ist es nicht das, was wir alle gerne hätten, aber scheinbar nie oder nur selten haben? Etwas, das man sich nicht einfach mal so eben kaufen kann? Auch dann nicht, wenn es uns das Sprichwort „Zeit ist Geld“ immer wieder glauben machen will. Was hält heutzutage so viele Menschen davon ab, sich einfach Zeit zu nehmen …, innezuhalten …, zu verweilen?

Mag sein, Zeitknappheit ist in unserer nach wie vor männlich geprägten Gesellschaft durchaus eine Art Prestige. Oft scheint eine Person umso wichtiger, je voller ihr Terminkalender ist, je häufiger ihr Handy klingelt. Hingegen laufen diejenigen, die Frei-Zeit haben, manchmal bereits Gefahr, sich als Faulenzer oder erfolglose Müßiggänger verdächtig zu machen.

Die globalisierte Welt ist extrem schnelllebig geworden.
Dabei ist das ultimative Überangebot an Produkten und Dienstleistungen aller Art längst keine Errungenschaft der Wohlstandsgesellschaft mehr, sondern nährt vielmehr in erster Linie die Angst, das vordergründig Beste und Wichtigste zu versäumen. Angst als Wirtschaftsfaktor? Hier greift das archetypische Jagd-Prinzip des „Kriegers“/der „Amazone“.

Eigentlich – so sollte man meinen – müssten wir Zeit im Überfluss haben. Zahlreiche Innovationen wie das Auto, die Spülmaschine oder die allgegenwärtigen Tablets und Smartphones erleichtern uns das Leben, sparen (Arbeits)Zeit im Alltag. Aber das Gegenteil ist offensichtlich der Fall. Wir füllen „Lücken“ im Kalender rasch und mühelos mit neuen Verpflichtungen. Und schon wird es wieder eng.

Doch was lehrt uns schon der wunderbare Autor Michael Ende in seinem Werk MOMO: Zeit ist kein Anlagegut, das sich aufsparen lässt. Zeit ist vielmehr ein sehr wertvolles Lebensgut, für das wir uns bewusst entscheiden müssen!

Wahrnehmungsübung 1: Kennen Sie Ihre Energie-Bilanz?

Also: Woher erhalten Sie Energie?
Und wohin fließt Ihre Energie?

Nach einer Stichwortsammlung tragen Sie die Begriffe in ein Torten-Diagramm an – und geben jedem „Energie-Tortenstück“ die entsprechende Größe, die es in Ihrem aktuellen Lebensrhythmus hat.

Übrigens: Das englische Wort für „Bilanz“ im betriebswirtschaftlichen Kontext lautet „Balance Sheet“.

Wahrnehmungsübung 2: Welche Rollen-Hüte tragen Sie?
Also, welche Rollen und Funktionen haben Sie – privat wie unternehmerisch – übernommen?

Hier empfehle ich nach der Stichwortsammlung ein Säulen-Diagramm mit dem Werten von 1 (minimaler Wert) bis 10 (maximaler Wert) zur Darstellung.

Hängen Sie Ihre Energie-Bilanzen an die Wand und treten Sie ein Stück zurück. Wie fühlen sich die Gewichtungen für Sie an? Sind Sie damit stimmig?
Oder wünschen Sie, vielmehr brauchen Sie, andere Aspekte und Anteile für Ihr Ihre Erfolgsbalance als Selbständige?

Zeit für eine Neuordnung?
Zeit für das Lebensunternehmertum, das Ihnen JETZT entspricht!

Gerne ermutige und inspiriere ich Sie in diesem Prozess: Schenken Sie sich eine SeminarAuszeit „Das Geheimnis Ihre Erfolges!“ – die ich vom 5 bis 7. März 2015 in Kooperation mit der IHK-Akademie Westerham durchführe.

Hier erfahren Sie mehr und melden sich  am besten gleich an: https://akademie.muenchen.ihk.de/bildung/Existenzgr%C3%BCndung-2-Das-Geheimnis-Ihres-Erfolges-SeminarAuszeit-f%C3%BCr-Selbst%C3%A4ndige-auf-Neuen-Wegen/6317


Veränderung beginnt mit dem Beenden.
Und endet mit dem Neubeginn.“

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