Archiv für Februar 2015

Erfolgsbalance_Körper & Geist mal Ruhe gönnen!

„Sofortness“ – die Unkultur eines Lebens auf Abruf: Wie wäre es mit Verfügbarkeitsfasten?“

„Zeit ist Leben. Und je weniger wir daran sparen, umso mehr leben wir im eigentlichen Sinne!“

Willkommen im Paralleluniversum: „Sofortness“ – überall und jederzeit dienst- und erreichbar. Ich nenne es die Unkultur eines Lebens auf Abruf!

Vor einigen Tagen begegne mir diese Wortschöpfung. Erst hielt ich den Begriff für einen Scherz, um die Eiligkeit zu betiteln, mit der wir Menschen durch unser Leben, durch unser Business sausen. Aber nein: „Sofortness“ ist tatsächlich der ganz ernstgemeinte Begriff für den Zeittakt des 21. Jahrhunderts. Sagt auch Sascha Lobo, seines Zeichens Berliner Szene-Blogger. Er spricht gar von einem Diktat der maximalen Beschleunigung, um in der globalisierten Welt überleben zu können.

Was ist eigentlich Zeit?
Ist es nicht das, was wir alle gerne hätten, aber scheinbar nie oder nur selten haben? Etwas, das man sich nicht einfach mal so eben kaufen kann? Auch dann nicht, wenn es uns das Sprichwort „Zeit ist Geld“ immer wieder glauben machen will. Was hält heutzutage so viele Menschen davon ab, sich einfach Zeit zu nehmen …, innezuhalten …, zu verweilen?

Mag sein, Zeitknappheit ist in unserer nach wie vor männlich geprägten Gesellschaft durchaus eine Art Prestige. Oft scheint eine Person umso wichtiger, je voller ihr Terminkalender ist, je häufiger ihr Handy klingelt. Hingegen laufen diejenigen, die Frei-Zeit haben, manchmal bereits Gefahr, sich als Faulenzer oder erfolglose Müßiggänger verdächtig zu machen.

Die globalisierte Welt ist extrem schnelllebig geworden.
Dabei ist das ultimative Überangebot an Produkten und Dienstleistungen aller Art längst keine Errungenschaft der Wohlstandsgesellschaft mehr, sondern nährt vielmehr in erster Linie die Angst, das vordergründig Beste und Wichtigste zu versäumen. Angst als Wirtschaftsfaktor? Hier greift das archetypische Jagd-Prinzip des „Kriegers“/der „Amazone“.

Eigentlich – so sollte man meinen – müssten wir Zeit im Überfluss haben. Zahlreiche Innovationen wie das Auto, die Spülmaschine oder die allgegenwärtigen Tablets und Smartphones erleichtern uns das Leben, sparen (Arbeits)Zeit im Alltag. Aber das Gegenteil ist offensichtlich der Fall. Wir füllen „Lücken“ im Kalender rasch und mühelos mit neuen Verpflichtungen. Und schon wird es wieder eng.

Doch was lehrt uns schon der wunderbare Autor Michael Ende in seinem Werk MOMO: Zeit ist kein Anlagegut, das sich aufsparen lässt. Zeit ist vielmehr ein sehr wertvolles Lebensgut, für das wir uns bewusst entscheiden müssen!

Wahrnehmungsübung 1: Kennen Sie Ihre Energie-Bilanz?

Also: Woher erhalten Sie Energie?
Und wohin fließt Ihre Energie?

Nach einer Stichwortsammlung tragen Sie die Begriffe in ein Torten-Diagramm an – und geben jedem „Energie-Tortenstück“ die entsprechende Größe, die es in Ihrem aktuellen Lebensrhythmus hat.

Übrigens: Das englische Wort für „Bilanz“ im betriebswirtschaftlichen Kontext lautet „Balance Sheet“.

Wahrnehmungsübung 2: Welche Rollen-Hüte tragen Sie?
Also, welche Rollen und Funktionen haben Sie – privat wie unternehmerisch – übernommen?

Hier empfehle ich nach der Stichwortsammlung ein Säulen-Diagramm mit dem Werten von 1 (minimaler Wert) bis 10 (maximaler Wert) zur Darstellung.

Hängen Sie Ihre Energie-Bilanzen an die Wand und treten Sie ein Stück zurück. Wie fühlen sich die Gewichtungen für Sie an? Sind Sie damit stimmig?
Oder wünschen Sie, vielmehr brauchen Sie, andere Aspekte und Anteile für Ihr Ihre Erfolgsbalance als Selbständige?

Zeit für eine Neuordnung?
Zeit für das Lebensunternehmertum, das Ihnen JETZT entspricht!

Gerne ermutige und inspiriere ich Sie in diesem Prozess: Schenken Sie sich eine SeminarAuszeit „Das Geheimnis Ihre Erfolges!“ – die ich vom 5 bis 7. März 2015 in Kooperation mit der IHK-Akademie Westerham durchführe.

Hier erfahren Sie mehr und melden sich  am besten gleich an: https://akademie.muenchen.ihk.de/bildung/Existenzgr%C3%BCndung-2-Das-Geheimnis-Ihres-Erfolges-SeminarAuszeit-f%C3%BCr-Selbst%C3%A4ndige-auf-Neuen-Wegen/6317


Veränderung beginnt mit dem Beenden.
Und endet mit dem Neubeginn.“

Weil das Hamsterrad keine Karriereleiter ist: Businessplanning im „Rad des Wandels©“


„Das Hamsterrad ist keine Karriereleiter!“

Diesen trefflich-launigen Satz hörte ich vor einigen Wochen in einem Radiointerview mit Eckhard von Hirschhausen. Wie ich zwischenzeitlich recherchierte, gibt es sogar Seminare, die mit diesen Slogan werben.

Eine Livedemonstration anderer Art erlebte ich jüngst auf einer Gründungsveranstaltung im bayerischen Umland. Zwei Trainer, beide reiferen Jahrgangs – und wie ich weiß, vor einiger Zeit durch Krankheit bereits mit der Endlichkeit ihrer Kräfte konfrontiert, sprachen geradezu stolz über ihre regelmäßigen 80-Stundenwochen sowie „heruntergerissenen Kilometern“. Und natürlich erwarteten sie für diesen Einsatz mindestens Bewunderung, wenn nicht Applaus. Als ob Selbstaufopferung allein schon eine Leistung wäre. „Welches Unternehmerbild geben sie damit denjenigen als Orientierung, die gerade erst in ihr eigenes Business starten?“ – dachte ich. Das Publikum dieses Infotages war jedoch größtenteils ebenfalls in der zweiten Lebenshälfte angekommen – und zwischen die meisten Lacher mischten sich ziemlich zweifelnde Blicke: in denen ich die nachfolgende Frage las.

Heisst Selbständigsein: Selbst arbeiten und zwar ständig!“

Aus meiner Erfahrung ein Statement, das sich selbst überlebt hat. Denn die meisten Menschen, die sich in der Lebensmitte persönlich wie beruflich neu orientieren, wünschen sich Selbstverwirklichung, Unabhängigkeit und mehr Zeitsouveränität! Oft gelangen die SpätgründerInnen durch klassische Wendepunkte jenseits der 40 Lenze, wie Krankheit, Angehörigenpflege oder familiäre Trennungen, auf die Neuorientierungsspur. Und immer häufiger auch, weil Leistungsdruck und Tempo im bisherigen Job für sie keine Erfüllung mehr darstellten. So sie es denn jemals waren. Da kommen dann Freistellungen und Abfindungen gerade recht, mit denen nach wie vor viele Arbeitgeber ihre Belegschaften zukunftsfähig machen, ergo verjüngen wollen. Dass dies in mehrerlei Hinsicht eine Milchmädchenrechnung ist, hat so manches Unternehmen immer noch nicht erkannt. Aber das ist ein anderes Thema…

Nach dem ersten Schock ist es für ihre Arbeitnehmer jedoch ein Befreiungsschlag, denn:

Adieu, du Land der Duracell-Hasen!“

Endlich nichts mehr „müssen“, stattdessen nach bislang ungelebten Talenten und Träumen fahnden, endlich Neues Lernen nach eigenem Gusto – endlich durchatmen und einfach mal die Seele baumeln lassen. Um dann mit Ideen, Konzepten und Geschäftsmodellen einen neuen Weg im eigenen Business einzuschlagen!

Darin liegen spannende Möglichkeiten für Jeden – aber auch eine ungewohnte Herausforderung für Viele, wie ich nicht nur aus über 20jährigen Beratungspraxis weiß: die kontinuierliche Selbstführung als LebensunternehmerIn!
Also neben ganz praktischen Aufgaben des Unternehmertums auch zu entscheiden,

  • welches Pensum an Projekten und Terminen stimmig ist?
  • wie sich daraus die Sichtbarkeit und Präsenz im Außen gestaltet – virtuell wie real?
  • wie man kreative Freiräume und Auszeiten ins Geschäftsmodell integriert?
  • und was man auch in punkto Arbeitsstil hinter sich lässt?

Weniger bedeutet nicht, dass etwas fehlt!“

Stellen Sie aber nicht nur als Neu-UnternehmerIn – sondern gerade auch wenn Sie schon länger im selbständigen Business unterwegs sind – einmal Ihr Geschäftsmodell auf den Prüfstand:

  • Stimmt Ihre Leistungs- und Produktpalette (noch) mit dem überein, was Ihnen am Herzen liegt?
  • Welche Angebote werden im bestehenden Format nicht ausreichend nachgefragt, brauchen als zumindest ein „reFraming“? Oder dürfen ganz gehen?
  • Stimmt Ihr Zeiteinsatz (noch) mit dem überein, was Ihnen Lebensqualität beschert? Passen Rhythmus und Takt im Außen zu Ihren „Inneren Archetypen“?
  • Spiegelt Ihre Sichtbarkeitsstrategie (Website/Blog, SocialMedia und Präsenz-Netzwerke) Ihre Positionierung wider?
  • Welche „ausgelebten“ mentalen Überzeugungen dürfen Sie auf den Prüfstand stellen – und in eine zeitgemäße innere Ausrichtung wandeln?
  • Wo entdecken Sie noch einmal Neuland?

Im „Rad des Wandels©“ – dem von mir entwickelten Werkzeug für die persönliche Neuausrichtung sowie eine zyklische Unternehmensgestaltung – ist in diesen Wochen energetisch genau der richtige Zeitraum, um den eigenen Standort im Business mit allen Sinnen wahrzunehmen und die Weichen neu zu stellen – in Richtung des Lebensunternehmerstums, das Ihnen jetzt entspricht! Sie wünschen sich hierbei individuelle Expertise und Begleitung?

Dann stehe ich Ihnen gerne in der „UnternehmerInnen-Werkstatt“ zur Seite: mehr unter http://www.agentin-fuer-wandel.com/angebote-termine/impulsgespräche-business-profiling/

Oder wünschen Sie sich dazu den Austausch in einer Gruppe Gleichgesinnter: dann ist die SeminarAuszeit das richtige Format für Sie: „Das Geheimnis Ihres Erfolges!“ findet vom 5. bis 7. März 2015 zum Sonderpreis von 205 € (drei Tage inklusive Verpflegung!) sowie in Kooperation mit der IHK-Akademie Westerham (zwischen München und Rosenheim gelegen) statt.

Anmeldung bis 24. Februar 2015 unter https://akademie.muenchen.ihk.de/bildung/Existenzgr%C3%BCndung-2-Das-Geheimnis-Ihres-Erfolges-SeminarAuszeit-f%C3%BCr-Selbst%C3%A4ndige-auf-Neuen-Wegen/6317

 

Ich wünsche Ihnen in jedem Fall ein kraftvolles Businessplanning 2015 und freue mich, Sie durch diesen Beitrag dabei zu inspirieren!

Für mehr nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf :-)

Herzliche Grüße
von Danielle G. Löhr
Agentin für Wandel.

Bewusst anders erfolgreich!
https://www.xing.com/profile/DanielleG_Loehr